Sack und Auslauf zuerst festlegen
Füllgewicht, Abmessungen, Hebeschlaufen, Auslaufstutzendurchmesser und -länge sowie Innenliner angeben. Daraus ergeben sich Hubhöhe und Andockung. Ein unzureichend gehaltener Liner kann den Auslauf blockieren oder in Folgeaggregate gelangen.
Der Stutzen sollte vor Materialfreigabe in einem geeigneten Zugangsgehäuse angeschlossen werden. Staub kann beim Anschließen, Entleeren und Abnehmen entstehen; den gesamten Wechsel betrachten.
Den Prozess beim Sackwechsel versorgen
Ein Aufnahmebehälter kann die unterbrochene Sackhandhabung von kontinuierlicher Produktion entkoppeln. Beispiel: Bei 600 kg/h Verbrauch benötigen fünf Minuten Wechselzeit 50 kg Reserve. Das ist nur die Materialreserve; Betriebsmarge, Schüttdichte und nutzbares Behältervolumen sind zusätzlich zu bewerten.
Füllstandssignale müssen Entleerung und Folgeförderer koordinieren. Ein voller Aufnahmebehälter muss weiteren unkontrollierten Austrag verhindern.
Zubehör für einen konkreten Bedarf wählen
- Verdichtetes Material kann eine geeignete Sackmassage benötigen.
- Klumpen oder Fremdkörper können Siebung beziehungsweise Abscheidung vor dem Dosierer erfordern.
- Gewichtsdosierung braucht Waage und Regelung; der Entleerrahmen allein liefert keine Dosiergenauigkeit.
- Schnecken- oder pneumatische Förderung nach Strecke und Stoffverhalten auswählen.
Für ein Angebot
Reinigung und Arbeitszyklus festlegen
Lebens- und Futtermittel erfordern Reinigungs- und Kontaminationskonzept. Chemikalien benötigen Verträglichkeits- und Expositionsdaten, Kunststoffpulver eine Staubgefährdungsbewertung. Teilentleerung, Sackentnahme und sicheres Wiederverschließen angeben.
Sackdaten, Material, Säcke pro Stunde, Spitzenverbrauch, Wechselzeit, verfügbare Höhe, Hebezeug und Zugang übermitteln. Nicht unter schwebenden Big-Bags arbeiten.
Senden Sie Stoffdaten und ein Anlagenfoto oder einen Aufstellungsplan, damit Ausstattung und Anschlüsse festgelegt werden können.



