Ein Drehflügel-Füllstandsmelder wird zur Überwachung des Materialfüllstands in Zementsilos, Flugaschesilos, Kalksilos und Lagersystemen für trockene Schüttgüter eingesetzt. eQUIP liefert Drehflügel-Füllstandsmelder und Füllstandsensor-Lösungen für Betonwerke, Zementterminals, Pulverhandling-Anlagen und industrielle Lagersysteme, in denen eine zuverlässige Füllstandserfassung beim Befüllen, Lagern und Austragen erforderlich ist.
Ein Drehflügel-Füllstandsmelder erkennt, ob Material an einer bestimmten Position im Silo vorhanden ist oder nicht. Je nach Einbauposition kann er als Vollmelder, Leermelder oder Grenzstandmelder verwendet werden. Beim Befüllen des Silos hilft die Füllstandserfassung, das Risiko einer Überfüllung zu reduzieren. Beim Austrag unterstützt sie Bediener und Automatisierungssysteme dabei, die Materialverfügbarkeit im Silo zu überwachen.
Das Funktionsprinzip basiert auf einem rotierenden Flügel im Silo. Solange kein Material den Flügel blockiert, dreht er sich frei. Wenn das Schüttgut den Flügel erreicht, wird die Drehbewegung gebremst oder gestoppt und der Schalter sendet ein Signal an das Steuerungssystem. Die richtige Ausführung hängt von Material, Silogeometrie, Schüttdichte, Fließverhalten, Staubbelastung, Einbauposition und Steuerungsanforderungen ab.
Was macht ein Drehflügel-Füllstandsmelder?
Ein Drehflügel-Füllstandsmelder dient zur Grenzstanderfassung von trockenen Schüttgütern in einem Silo. Er kann an verschiedenen Positionen am Silokörper installiert werden, um oberen Füllstand, unteren Füllstand oder Zwischenstände zu erkennen.
In Zement- und Pulverlageranwendungen werden Drehflügel-Füllstandsmelder häufig mit einem Schaltschrank, einer SPS oder einem Alarmsystem verbunden. Das Signal kann zur Unterstützung der Befüllkontrolle, Austragsüberwachung, Materialverfügbarkeitsprüfung und sichereren Silobetriebsführung genutzt werden.
Wichtige Vorteile
- Füllstandserfassung für Zementsilos und Schüttgutsilos
- Geeignet für Zement, Flugasche, Kalk, mineralische Pulver und Granulate
- Einsetzbar als Vollmelder, Leermelder oder Grenzstandmelder
- Hilft, das Überfüllungsrisiko beim Befüllen des Silos zu reduzieren
- Unterstützt die Überwachung des Materialaustrags
- Anschluss an SPS, Schaltschrank oder Alarmsystem möglich
- Geeignet für Pulverhandling- und Schüttgutlagersysteme
- Bewährtes Drehflügel-Prinzip für trockene Schüttgüter
- Unterstützt Prozesskontrolle und Materialverfügbarkeitsüberwachung
- Kompatibel mit Silo-Sicherheits- und Automatisierungsausrüstung
Technische Flexibilität
Die Auswahl eines Drehflügel-Füllstandsmelders hängt von Materialtyp, Schüttdichte, Korngröße, Staubkonzentration, Feuchtegehalt, Silogeometrie, Einbauposition und benötigtem Signaltyp ab. eQUIP kann passende Füllstandsmelder-Konfigurationen für Zementsilos, Flugaschesilos, Kalksilos und weitere Lagersysteme für trockene Schüttgüter liefern.
Für Pulver wie Zement, Flugasche und Kalk sollte der Füllstandmelder entsprechend den Staubbedingungen und dem Fließverhalten des Materials ausgewählt werden. Bei Granulaten oder gröberen Materialien können Einbauposition, Flügelausführung und Schaltverhalten entsprechend angepasst werden. Der Füllstandsmelder kann zusammen mit Silofiltern, Druckausgleichsventilen, Befüllsystemen, Austragsgeräten und Schaltschränken als Teil eines kompletten Siloausrüstungspakets eingesetzt werden.
Optionale Konfigurationen
- Drehflügel-Füllstandsmelder
- Füllstandsensor für Siloanwendungen
- Füllstandsschalter für Grenzstanderfassung
- Vollmelder für oberen Füllstand
- Leermelder für unteren Füllstand
- Zwischenstandserfassung
- Anschluss an Schaltschrank
- SPS-Signalausgang
- Integration in Alarmsysteme
- Verschiedene Einbaupositionen am Silokörper
- Ausführungen für Zement, Flugasche, Kalk und trockene Pulver
- Optionen nach Schüttdichte und Fließverhalten des Materials
Anwendungen
- Füllstandsüberwachung in Zementsilos
- Füllstandserfassung in Flugaschesilos
- Füllstandskontrolle in Kalksilos
- Lagersysteme für trockene Pulver und Schüttgüter
- Betonwerke
- Zementterminals
- Trockenmörtelanlagen
- Silobefüllsysteme
- Pulverhandling-Anlagen
- Füllstandsüberwachung in Trichtern und Behältern
- Automatisierung von Schüttgutlagern
- Industrielle Materialhandling-Systeme
FAQ
Was ist ein Drehflügel-Füllstandsmelder?
Ein Drehflügel-Füllstandsmelder ist ein Gerät zur Erfassung eines Materialfüllstands in einem Silo. Er erkennt, ob Zement, Flugasche, Kalk, Pulver oder Granulate an einer definierten Position im Silo vorhanden sind.
Was ist der Unterschied zwischen Füllstandsmelder, Füllstandsensor und Füllstandsanzeige?
Ein Füllstandsensor oder Füllstandsmelder erkennt den Materialstand und sendet ein Signal an das Steuerungssystem. Eine Füllstandsanzeige kann das Gerät oder die Anzeigeeinheit bezeichnen, die diese Information sichtbar macht. In Siloanwendungen werden diese Begriffe teilweise gemeinsam verwendet.
Wo wird ein Drehflügel-Füllstandsmelder installiert?
Ein Drehflügel-Füllstandsmelder kann am Silokörper, im Konusbereich oder im oberen Silobereich installiert werden, je nachdem ob Vollmeldung, Leermeldung oder Zwischenstandserfassung benötigt wird.
Warum ist Füllstandserfassung beim Befüllen wichtig?
Beim pneumatischen Befüllen steigt der Materialstand im Silo. Ein Füllstandsmelder im oberen Bereich kann das System oder den Bediener warnen, wenn ein definierter Füllstand erreicht wird. Dadurch kann das Risiko einer Überfüllung reduziert werden.
Kann der Füllstandsmelder an eine SPS angeschlossen werden?
Ja. Drehflügel-Füllstandsmelder können je nach elektrischer Ausführung Signale an eine SPS, einen Schaltschrank oder ein Alarmsystem senden.
Für welche Materialien ist er geeignet?
Drehflügel-Füllstandsmelder können für Zement, Flugasche, Kalk, mineralische Pulver, Kunststoffgranulate und ähnliche trockene Schüttgüter eingesetzt werden. Die Ausführung sollte nach Materialeigenschaften und Schüttdichte ausgewählt werden.
Was beeinflusst den Preis eines Drehflügel-Füllstandsmelders?
Der Preis hängt von Ausführung, Materialverträglichkeit, Einbaukonfiguration, elektrischem Ausgang, Gehäuseschutz, Signalbedarf und projektspezifischen Silobedingungen ab.